Die Vögel I und II – Theaterspaziergang im Bergzoo Halle – Die Stimmen der Stadt- Pressestimmen

hier finden sie einige Artikel zu unseren Projekt DIE VÖGEL:
hier im Kulturfalter Halle und hier in der MZ vom 25.8.2016 und hier vom 9.9.2016 und hier von dubisthalle.de

 2016 Ankündigung DIE VÖGEL Leipzig Im 8.9.16

2016 Ankündigung DIE VÖGEL halle life 1.9.16

MZ vom 16.9.2014

MZ vom 16.9.2014

MZ Online vom 14.9.2014

MZ Online vom 14.9.2014

Live-Bericht des MDR vom 13.09.2014:


MZ vom 03.09.2014

MZ vom 03.09.2014

KULTURFALTER 09/2014

KULTURFALTER 09/2014

MZ vom 28.08.2014

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Titelblatt in Zachow - Ihr Magazin, 4. Jahrgang, September 2014.

Titelblatt in Zachow – Ihr Magazin, 4. Jahrgang, September 2014.

Zachow - Ihr Magazin, 4. Jahrgang, September 2014.

Zachow – Ihr Magazin, 4. Jahrgang, September 2014.

AHA alles halle. das stadtmagazin, 10. Jahrgang, September 2014

AHA alles halle. das stadtmagazin, 10. Jahrgang, September 2014

MZ AboPlus Anzeigen-Sonderveröffentlichung vom 30.07.2014

MZ AboPlus Anzeigen-Sonderveröffentlichung vom 30.07.2014

SonntagsNachrichten vom 27.7.2014

SonntagsNachrichten vom 27.7.2014


In der Wochenendausgabe vom 12./13.07.2014 berichtete die MZ:

Vögel erobern den Bergzoo
In einem außergewöhnlichen Theaterprojekt bespielen Schauspieler und Laiengruppen verschiedener künstlerischer Richtungen das gesamte Gelände.

Von Claudia Crodel

Halle/MZ – Vögel gelten allgemein als Sinnbild für Fantasie, Ideen, Freiheit und Leichtigkeit. In Aristophanes Komödie „Die Vögel“, die 414 v. Chr. in Athen uraufgeführt wurde, geht es um zwei Athener Bürger, die von der durch Demagogen beeinflussten Demokratie die Nase voll haben und nach einem Ort suchen, an dem es sich besser leben lässt. Sie treffen schließlich auf das Reich der Vögel, einem Wolkenkuckucksheim, in dem allerdings die Menschen für Vogelfänger gehalten werden.
Tom Wolter, Schauspieler, Regisseur und Chef der freuen Theatergruppe „Wolter und Kollegen“, ist ein großer Aristophanes-Verehrer und schätzt das antike Theatererlebnis. Er hat gemeinsam mit dem Zoo Halle ein großes Projekt angeschoben, in dem das Stück „Die Vögel“ in einem Theaterspaziergang durch das Zoo-Gelände an mehreren Stationen auf besondere Weise erlebbar wird.
„Es ist ein einmaliges Projekt“, sagt Wolter. Es gebe nur eine Vorstellung. Diese findet am 13. September zwischen Zoo-Haupteingang und Bergterrassen an fünf Hauptstationen sowie vielen kleinen Nebenstationen statt, die alle etwas mit dem Thema der „Vögel“ zu tun haben und jedem Besucher ein individuelles Theatererlebnis bescheren. Rund 400 Akteure werden in diese ungewöhnliche Inszenierung einbezogen. Sie kommen von anderen Gruppen wie den Theatern Apron, Mandroschke und Varomodi sowie aus Chören, Musik- oder Tanzgruppen. Auch einzelne Musiker haben ihr Mitwirken angekündigt.
„Nach der Bewerbungsphase sind wir jetzt bei der Auswahl der Akteure und ersten Probenbegegnungen“, sagt Wolter. Die Zusammenarbeit mit so vielen verschiedenen künstlerischen Genres sei äußerst spannend. Für Wolter ist das Ziel des Projektes nicht nur, eine Geschichte an einem ungewöhnlichen Ort zu zeigen, sondern auch die verschiedenen Gruppen zusammenzuführen und gemeinsam zu zeigen, was mit Tanz, Musik, Spiel und Maske alles möglich ist. Damit folge er durchaus der antiken Idee, meint Wolter.
Zoosprecher Tom Bernheim betont, dass der Zoo von Anfang an sehr angetan von dem Projekt war. „Der Zoo wird von vielen vor allem als Bespaßungseinrichtung gesehen. Er ist aber Kultur-, Bildungs- und Freizeiteinrichtung, meint Bernheim. Er ist sich sicher, dass der Zoo durch das Theaterprojekt vom Publikum einmal vollkommen anders wahrgenommen werden kann.
Eins stellen Wolter und Bernheim von Anfang an klar. Auch wenn sich am 13. September durchaus das eine oder andere Gehege in einen Theaterspielort verwandeln wird, die Tiere werden nicht direkt einbezogen und nicht in ihrem gewohnten Tagesablauf gestört. Wenn sich eine Spielszene in der Außenanlage der Elefanten abspielt, dann wird dies beispielsweise möglich, weil die Dickhäuter im September ohnehin abends ins Elefantenhaus gehen.
Doch solch ein Projekt wäre von Anfang an nicht zu stemmen, wenn es dafür keine Finanzierung gebe. Die kommt von der Bundeskulturstiftung und weiteren Sponsoren wie der Nord LB, der AOK und der Havag. Dadurch gilt die Eintrittskarte gleichzeitig als Hin- und Rückfahrt-Ticket für die Straßenbahn.“
Crodel, Claudia: Vögel erobern den Bergzoo, in: Mitteldeutsche Zeitung, 12./13.07.2014, S. 15.


Zachow - Ihr Magazin, 4. Jahrgang, Juli 2014

Zachow – Ihr Magazin, 4. Jahrgang, Juli 2014