HAMLET ALS MASCHINE

HAMLET ALS MASCHINE

Mitwirkende

Inszenierung
Tom Wolter

Idee und Konzept
Helen Schumann
Elsa Weise
Tom Wolter

Assistenz
Nicole Tröger

Musikalische Leitung
Samuel Mager

Dramaturgie
Juliane Blech

Figurenbau und Objekte
Helen Schumann
Elsa Weise

Bühne
Tom Wolter

Kostüme
Katharina Kraft

Maske
Katharina Kraft

Technik
Sebastian Schachtner

Büroleitung
N.N.

Dokumentation
Matthias Reger

Figuren- und Schauspiel
Helen Schumann
Elsa Weise
Tom Wolter

Tanz
(2017)
Theresa Kiefer
Lena Mühl
Anne Scholz
(2016)
Sarah Emmert
Anne Scholz
Julia Kunde
Holdine Wolter
(2015)
Julia Kunde
Theresa Kiefer
Holdine Wolter
Gerda Knoche
in alternierender Besetzung

Musik
Samuel Mager
Niklas Stellbrink
Arne Böker
Sebastian Bauhof
in alternierender Besetzung

Die Sommertheaterproduktion von Wolter und Kollegen
Schauspiel mit Musik, Tanz, Figuren und Objekten
nach Shakespeare

Was ist Fiktion? Was ist Projektion?
Was projizieren wir auf den anderen, den oder die Nächsten?
Brauchen wir Helden oder machen die Helden uns schwach?
Tom Wolter holt die Geschichte des Studenten Hamlet, der sich in Wittenberg die Welt erobert, ins Heute und inszeniert mit seinen Kollegen ein Sommertheater mit Tanz, Musik, Schauspiel und Figuren.

 Zur Inszenierung:
Drei Mal drei ist neun!
Drei Musiker, drei Tänzerinnen und drei Spieler entzünden kurz vor der Beerdigung des ehrwürdigen Stückes ein Feuerwerk.
Hamlet könnte tot sein, aber Hamlet lebt und es lebe Hamlet!
Hamlet als Maschine kreist um die Fragen nach Täuschung, Verrat, Rache, Selbstmord, Massaker oder Wahn?
Liebe oder Krieg? Welches Gesicht trägt der eigene Hamlet?
Wie begegnet man dem Phänomen Hamlet?
Gibt es ein Prinzip Hamlet?
In der Inszenierung von Tom Wolter entfalten die Musiker, Tänzer, Figuren- und Schauspieler die endgültige Version von HAMLET und verwandeln das ehrwürdige Original zu einem faszinierenden Sommertheaterabend!
Es wird maskiert, ver- und enthüllt, montiert, manipuliert und animiert, in Bildern gesprochen.
In einer furiosen und unterhaltsamen Reise wird der der Garten am Gasometer zur Spielfläche und vielgestaltiger Ort der Geschichte des Prinzen von Dänemark!
Der Rest ist Schweigen…

Kurzinhalt des Stückes:

Im Mittelpunkt der 1602 uraufgeführten Tragödie »Hamlet« von William Shakespeare steht der junge Prinz von Dänemark,Hamlet, der vom Geist seines Vaters aufgefordert wird, dessen Mord zu rächen. Mithilfe von Intrigen besteigt Claudius, der Bruder, Mörder und unrechtmäßige Nachfolger von Hamlets Vater, den Thron und heiratet Hamlets verwitwete Mutter.

Hamlet lässt die Ermordung seines Vaters von einer Komödiantengruppe nachspielen und vor dem Königsmörder aufführen, woraufhin Claudius versteht, dass er durchschaut wurde. Nach Rache dürstend nimmt Hamlets Tragödie ihren Lauf: Ungewollt erschlägt er den Oberkämmerer Polonius. Dessen verzweifelte Tochter Ophelia – Hamlets große Liebe – ertränkt sich. Laertes, der Bruder Ophelias, fordert Hamlet zu einem Duell heraus und im Kampf verletzt die in tödliches Gift getauchte Degenspitze sowohl Hamlet als auch Laertes. Während Hamlets Mutter durch einen vergifteten Wein stirbt, ersticht Hamlet seinen Stiefvater, bevor er selbst tot zusammenbricht. Am Ende der Intrigen und der Kämpfe ist das gesamte dänische Herrschergeschlecht ausgelöscht und Dänemark fällt an den König von Norwegen.

 

Hintergrund:

Der Titelheld ist, wie kein anderer bei Shakespeare, Bestandteil der Weltliteratur, hat geradezu mythische Dimensionen und immer wieder neue Deutungen freigesetzt. William Shakespeare lebte von 1564 bis 1616, seine beiden wichtigsten Aufenthaltsorte waren Stratford-upon-Avon und London. Seine Zeit wird das Elisabethanische Zeitalter (1558–1603) genannt, weil mit Elizabeth I. (1533–1603) eine große Persönlichkeit in England regierte. Ihr Titel lautete: Königin von England und Irland. Während ihrer Regentschaft erlebte das Land eine große kulturelle Blüte. Die letzten Schaffensjahre William Shakespeares fielen in die Regierungszeit James I. von England (James VI. von Schottland). »Hamlet«, eine der großen Tragödien Shakespeares, entstand um 1600. Erste belegte Aufführung im Juli 1602 in London.


Vorstellungen:

Premiere 2015 im Hof der Moritzburg Halle

Vorstellungen 2016: Wiederaufnahme am 16.8.2016 in Halle, weitere Vorstellungen am 17.8. und 18.8.2016 in Halle

Bitte denken Sie an wettergerechte Kleidung, die Abende sind kühl und die Spielorte etwas windig.

HAMLET ALS MASCHINE ist eine Produktion von Wolter und Kollegen!

HAMLET ALS MASCHINE wurde 2015 ermöglicht in Kooperation mit der Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen- Anhalt für das Kunstmuseum Moritzburg, dem Forum Gestaltung Magdeburg und durch die Förderung vom Land Sachsen- Anhalt, der Lotto- Toto GmbH Sachsen- Anhalt und den Stadtwerken Halle