KLaTSch-Projekt an der KGS Humboldt

KLaTSch-Projekt an der KGS Humboldt

unter der Leitung von Juliane Blech

Im Herbst vergangenen Jahres übernahm ich die Theatergruppe der Kooperativen Gesamtschule Wilhelm von Humboldt im Rahmen des KLaTSch Projektes, für welches bis zum Dezember 2013 die Partnerschaft mit Wolter und Kollegen! e.V. bestand. Jeden Montagnachmittag trafen wir uns in den schönen und für die Theaterarbeit bestens geeigneten Räumen. Die Anzahl der Schüler und Schülerinnen belief sich im Schuljahr 2012 auf 12 und lag 2013, da einige die Schule abgeschlossen haben, bei 7. Im Frühjahr 2013 nahmen wir am Intensivprogramm in Wernigerode teil, wo wir entsprechend intensiv an dem Stück „Die Erbschaft“ arbeiteten. Dieses Stück wurde zum Abschluss des Schuljahres in der Schule präsentiert. Zuvor arbeiteten wir mit Materialien aus dem Stückmanuskript „Wunschkinder“. Auch diese Erarbeitung wurde in der Schule aufgeführt.
Für die letzte gemeinsame Etappe arbeiteten wir mit dem Stück „Der Zauberlehrling“ nach einer Idee von Goethe, in einer sehr freien Bearbeitung von Michael Ö. Arnold, und dem Wunsch der Gruppe gemäß, einer Theateraufführung entgegen. Geführt und begleitet wurde diese Theatergruppe seit mehreren Jahren von den Lehrerinnen Frau Ebert und Frau Schkopik, welche mit viel Leidenschaft und lob- wie dankenswertem Einsatz, Herz und Freude sich dieser Arbeit widmeten.
Die Zusammenarbeit war schön und bereichernd, das Mit- und Untereinander in der Gruppe, im Reden, Lesen, Proben, Spielen, Improvisieren, Diskutieren, Ausprobieren kann als Beispiel stehen für gute und intensive, wie gelingende Projektarbeit. Ich bin sehr froh, diesen jungen, sehr verschiedenen, herrlichen Menschen begegnet zu sein und mit ihnen gemeinsam Theater zu gespielt zu haben.


Bericht zum Intensivprogramm in Wernigerode:

KlaTsch Intensivprogramm

Wir, die große Theatergruppe, haben vom 03.04. bis 05.04. am „KlaTsch Intensivprogramm“ des Landeszentrums Spiel und Theater („LanZe“) teilgenommen. Dafür haben wir uns Mittwoch früh am Hauptbahnhof Halle getroffen und sind nach Wernigerode gefahren. Dort haben wir in der Jugendherberge eingecheckt und nach dem Mittagessen gleich mit dem Projekt begonnen.
Zur Begrüßung haben sich zunächst alle teilnehmenden Theatergruppen in einem Raum versammelt und eine einminütige Vorstellung präsentiert, die unter dem Motto „Alles auf Anfang“ stehen sollte. Aus ganz Sachsen-Anhalt waren Schultheatergruppen angereist, um an dem Projekt teilzunehmen, darunter waren Gymnasiasten, Sekundarschüler, aber auch Grund- und Förderschüler.
Danach haben wir gemeinsam eine Gruppenübung durchgeführt. Diese sollte dazu dienen uns besser kennen zu lernen, die Angst zu verlieren und unser Spiel zu verbessern. Genannt wurde das „Aktion“. Solche Aktionen fanden an den drei Tagen noch öfter statt, sie bestanden zum Beispiel aus Lockerungs-, Stimm- oder Entspannungsübungen.
Nach der ersten Aktion haben sich dann alle Theatergruppen zurückgezogen, um an ihren eigenen Stücken zu arbeiten, aus denen am Ende des Projektes ein Auszug präsentiert werden sollte. Die nächsten Stunden und Tage haben wir damit verbracht, zusammen mit unseren Coaches Juliane und Nina an unserem Stück „Die Erbschaft“ zu feilen, dessen Premiere auf dem Schulfest stattfinden soll. Am Freitag konnten wir dann unsere Arbeitsergebnisse bei einer Abschlussveranstaltung präsentieren. Nach dem Mittag ging es dann mit dem Zug wieder zurück nach Hause. Zwar waren die Intensivtage sehr anstrengend, aber wir hatten auch mindestens genauso viel Spaß. Zurück in Halle arbeiten wir weiter mit Juliane Blech und Tom Wolter an unserem Stück und hoffen, dass sich viele von euch von unserer harten Arbeit zur Premiere überzeugen werden.
Natürlich freuen wir uns auch immer über neue Gesichter in unserer Runde, also traut euch.

Die große Theatergruppe (Klassen 7-12)
Probezeit: Montag 14:30 bis 16:00 Uhr
Raum B426″